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Taufe | Eintauchen in die Gemeinschaft Jesu

 

Wasser ist die Quelle allen Lebens. Wasser ist lebensnotwendig und nützlich. Wasser erfrischt und macht rein. In der Taufe wird es deutlich: So, wie wir das Wasser zum Leben brauchen, so brauchen wir Gott. Aus der Zuwendung Gottes können wir ein Leben lang schöpfen. Bei der Taufe wird der Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser benetzt - als Zeichen für die Zugehörigkeit zu Gott und den Neubeginn des Lebens in der christlichen Gemeinschaft. Mehr zum Sakrament der Taufe finden Sie auf diesen Seiten.

 

 


 

Christlicher Hintergrund: Eintauchen in die Gemeinschaft mit Christus

Von ihren Anfängen an haben sich Christinnen und Christen durch die Taufe zu ihrem Glauben bekannt – gerade zu Zeiten der Christenverfolgung, als dies mit hohen persönlichen Risiken einherging.

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Pro und Contra zur Kindertaufe:
Gottes Segen für das neue Leben!

In den Anfängen des Christentums wurden nur Erwachsene getauft. Im Laufe der Zeit gewann die Taufe im frühen Lebensalter an Bedeutung. Die Kindertaufe ist die christliche Form, das neue Leben zu begrüßen – mehr noch: es in allen seinen Facetten gutzuheißen und Gott um seinen Segen und seine Begleitung zu bitten.

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Das Wasser, das Wort und der Glaube

„Wasser allein tut’s freilich nicht“, schreibt der Reformator Martin Luther, „sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Worte Gottes im Wasser traut.“

Bei jeder Taufe kommen also drei Dinge zusammen:

das Wasser, das Wort Gottes und der Glaube. Als Christinnen und Christen setzen wir diesen Gedanken fort, indem wir in der Gemeinschaft das Wort Gottes, das in der Bibel steht, wach halten und versuchen, uns im täglichen Handeln davon leiten lassen.

 

 

Wer kann getauft werden?

Alle Menschen sind eingeladen, Christen zu sein. Darum kann sich jeder Mensch taufen lassen. Viele Kinder werden heute nicht mehr in den ersten Wochen oder Monaten ihres Lebens getauft. Immer öfter werden Kinder im Grundschulalter getauft oder Jugendliche im Zusammenhang mit der Konfirmation. Jugendliche, die nicht getauft sind, können am Konfirmanden-Unterricht teilnehmen und sich vor der Konfirmation taufen lassen. Zunehmend lassen sich aber auch Erwachsene taufen.

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Taufspruch: Unsere kleine Auswahl

Ein besonderer Teil der Taufvorbereitung ist es, für den Täufling einen Taufspruch auszuwählen. Dieser kann zu einem geistlichen Motto für das ganze Leben werden. Die Bibelverse, die als Taufspruch in Frage kommen, handeln meist von ganz zentralen Themen: von der Liebe Gottes, von Frieden und Gerechtigkeit und von der Hoffnung, die wir aus dem Glauben schöpfen. Der Taufspruch steht auf der Taufurkunde, auf den Patenurkunden und in den Kirchenbüchern.

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Die Taufe ist einmalig - auch für Erwachsene

Die Taufe in der evangelischen Kirche wird von allen Kirchen anerkannt, die sich der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angeschlossen haben. Sie bleibt ein Leben lang gültig – selbst wenn jemand aus der Kirche austritt und wieder eintritt. Die Lebensordnung der EKHN nennt den Grund für die Einmaligkeit der Taufe: "Da die Taufe das in Christus ein für allemal geschehene Heil dem Täufling grundlegend zusagt, schließt sie ihrem Wesen nach eine Wiederholung aus."

 

 

Wenn Sie sich als Erwachsener zur Taufe entschließen, sind Sie in der evangelischen Kirche herzlich willkommen. Die Heilige Taufe ist das sichtbare Zeichen der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen. Sie wird in einem öffentlichen Gottesdienst vor der Gemeinde vollzogen. Der Taufe gehen Gespräche über wichtige Glaubensthemen oder Lebensfragen voraus, die in Absprache mit Ihnen vereinbart werden.

 

 

Als Erwachsener übernehmen Sie selbst die Verantwortung für diesen Glaubensschritt und benötigen keine Paten mehr. Mit der evangelischen Taufe werden Sie zugleich Mitglied der evangelischen Kirche mit allen Rechten und Pflichten. Als künftiges Mitglied der Kirche haben Sie nicht nur die Möglichkeit kirchlich zu heiraten oder selbst Pate zu werden. Sie sind auch eingeladen, das kirchliche Leben in Ihrer Gemeinde mitzugestalten. Das Mitsingen im Kirchenchor, die ehrenamtliche Tätigkeit im Kirchenvorstand oder in der Kinder- und Jugendarbeit sind nur einige Beispiele. Der Mitgliedsbeitrag – die Kirchensteuer – ist gesetzlich geregelt und richtet sich nach Ihrem Einkommen.

 

 

Die Taufhandlung ist eine einmalige Zeremonie. Wer bereits evangelisch, katholisch oder orthodox getauft ist und danach aus der Kirche ausgetreten ist, braucht sich nicht wieder neu taufen zu lassen. Jemand, der nach einem Kirchenaustritt in die evangelischen Kirche eintreten möchte, kann dies in jeder Kirchengemeinde oder in den Eintrittsstellen tun.

 

 

Um sich zur Taufe anzumelden, rufen Sie in Ihrer Wohnort- oder einer anderen Gemeinde an und vereinbaren einen Termin mit ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer. Bringen Sie bitte Ihr Familienstammbuch mit. Die Gemeinde vor Ort findet in Absprache mit Ihnen in der Regel individuelle Wege und Formen für Ihre Taufe.

 

» Kontakt zu Ihrer Gemeinde: Mehr dazu hier.

» Weitere Fragen & Antworten zur Taufe


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