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13.08.2019

Ausschau zum Himmel halten

Für Pfarrerin Julia Vera Jüttner war der 4. August 2019 ein besonderer Tag. Sie dankt allen für den herzlichen Empfang in Driedorf ...

 

Pfarrerin Julia Vera Jüttner wurde am Sonntag, 4. August 2019, von Pröpstin Annegret Puttkammer in Driedorf ordiniert. Sie dankt allen am Fest beteiligten, die ihr so einen herzlichen Empfang in Driedorf bereitet haben. "Ich habe bei herrlichem Sommerwetter mit Ihnen allen, mit meinen Kollegen, Freunden und meiner Familie meine Ordination feiern können", sagt Jüttner, "viele, viele Menschen aus der christlichen und politischen Gemeinde waren anwesend und wirkten mit, vor und hinter den Kulissen, in der Kirche und im wunderschön dekorierten Bürgerhaus, in dem nach dem Gottesdienst eine Vielzahl an köstlichen, vom Kirchenvorstand und Gemeindegliederngebackenen Kuchen auf uns warteten; ein herzliches Dankeschön nochmal an alle, auch für die vielen guten Wünsche und liebevoll ausgesuchten Geschenke".

 

Untermalt wurde der Gottesdienst von schöner Musik der Frauenchöre Driedorf und Waldaubach, des Posaunenchores Driedorf sowie Orgelmusik von Frau Andrea Zerbe. Außerdem gestalteten Dekan Roland Jaeckle, Pfarrerin Kathleen Theiß und die Mitglieder des Kirchenvorstandes diesen besonderen Gottesdienst mit und Pröpstin Annegret Puttkammer, die die junge Pfarrerin ordinierte, fand zeitgemäße Worte zu Markus 9, 23 „Alle Dinge sind möglich, dem der glaubt“.

 

Als Bibelstelle für die Ordinationspredigt hat sich Julia Jüttner bewusst den Text ausgesucht, der sie schon in ihrem Studium begleitet und ermutigt hat, Jeremia 29, 12ff: „Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“.

 

In der Predigt hat sie diese Worte in Bezug zu dem Bild eines Papierdrachens gesetzt, denn mit Gott und den Menschen ist es wie mit einem Papierdrachen, der so hoch am Himmel fliegt, dass wir ihn von unten nicht mehr sehen können: "Wir Menschen halten nur ein dünnes Schnürchen in der Hand, an dem der Drache, irgendwo weit oben, festgemacht ist. Zart ist dieses Band und leicht zu zerstören, so wie unser Glaube an den unsichtbaren Gott. Das und die Gewissheit, dass er irgendwo da oben ist, unser Papierdrache, oder, im übertragenen Sinne, unser Gott, das muss uns reichen. Wir Menschen können nur immer wieder am Himmel nach ihm Ausschau halten, hoffen, dass er plötzlich wieder in unser Sichtfeld kommt, wenn wir ihn von ganzem Herzen suchen, denn dann wird sich Gott von uns finden lassen".

 

 


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