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11.04.2019

Trauer um Dirk Crone

Der ehemalige und langjährige Leiter der Beratungsstelle Herborn ist mit 71 Jahren gestorben ...

 

 

Die Evangelische Beratungsstelle Herborn und das Evangelische Dekanat an der Dill trauern um Dirk Crone. Der ehemalige langjährige Leiter der Beratungsstelle ist Anfang April im Alter von 71 Jahren in seinem Heimatort Holler im Westerwald verstorben.

 

„Mit Trauer und Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen ehemaligen Mitarbeiter“, sagen Präses Wolfgang Wörner und Dekan Roland Jaeckle.

 

Der Diplom-Psychologe und Leiter der Beratungsstelle Dirk Crone war seit dem 1. April 1974 in der Beratung tätig und prägte damit fast über vier Jahrzehnte deren Arbeit. Dirk Crone war insgesamt 38 Jahre als Diplom-Psychologe und Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des damaligen Evangelischen Dekanat Herborn und im neuen Evangelischen Dekanat an der Dill beschäftigt.

 

Mit großem persönlichem Einsatz hat er die Beratungsstelle, die ursprünglich als ökumenische Beratungsstelle auf 50 Quadratmetern in der Kaiserstraße in Herborn beheimatet war, aufgebaut.

 

Unzähligen Kindern, Jugendlichen und Familien in schwierigen Situationen hat Dirk Crone mit Rat und Tat zur Seite gestanden. „Wir sind von Herzen dankbar für den unermüdlichen Dienst von Dirk Crone, der mit seiner Arbeit viele Spuren hinterlassen hat“, sagt Pfarrer Jörg Moxter, der heutige Leiter der kirchlichen Beratungsstelle.

 

Im Dezember 2013 ist Dirk Crone in den Ruhestand verabschiedet worden. Auch nach seinem Ruhestand hat er sich für ein paar Jahre mit seiner Kompetenz noch in die Arbeit der Beratungsstelle eingebracht.

 

Als Supervisor für die staatlich anerkannte Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeuten an der Universität Gießen war er ebenfalls noch im Ruhestand aktiv.

 

Das Dekanat Herborn übernahm 1974 die Trägerschaft der Beratungsstelle und dem damals 28jährigen Crone wurde die Leitung übertragen. Am 15. Juli 1976 wurde, aus der vom Hessischen Sozialministerium bis dahin vorläufigen Anerkennung der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, eine endgültige, offiziell staatlich anerkannte Erziehungsberatungsstelle.

 

1981 musste die Beratungsstelle in die Hauptstraße 2-4 umziehen, wo sie bis zur Fertigstellung des „Hauses der Kirche und Diakonie“ im Jahr 2011 beheimatet war. Dirk Crone habe immer wieder durch Verhandlungsgeschick und Ausdauer dafür gesorgt, dass die Beratungsstelle trotz schwieriger finanzieller Verhältnisse bestehen konnte.

 

Bei seiner Verabschiedung im Dezember 2013 erinnerte sich Dirk Crone an die erlebten Veränderungen in der Beratung seit dem Start vor 40 Jahren: „Damals war Eheberatung Privatsache.“ In den Anfangszeiten kam einmal ein Vater zur Beratung, der fragen wollte, ob er seiner 14jährigen Tochter einen Kassettenrekorder schenken dürfe. „Solch harmlose Fragen sind heute kein Thema mehr“, sagte Crone. Der Schwerpunkt gehe immer mehr zur Paarberatung. „Wenn Familien Schwierigkeiten haben, funktioniert oft die Paarbeziehung nicht“, weiß er aus seiner langjährigen Erfahrung. Auch sei die Kindheit heute belasteter als früher. „Alles muss funktionieren. Allenfalls die Kindergartenzeit erleben die Kinder als unbelastet.“

 

Dirk Crone wird an Gründonnerstag, 18. April, um 14 Uhr in Rüsselsheim begraben.

 


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Trauer um Dirk Crone: Der ehemalige und langjährige Leiter der Beratungsstelle Herborn ist mit 71 Jahren gestorben.
ARCHIV: BECKER-VON WOLFF

 

 

 


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