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Einladung zum Träumen und Mitgestalten! Wie soll sich Kirche und Gemeinde in der Region entwickeln? Welche gemeinsamen Themen bewegen uns? Die Zukunftswerkstatt kann helfen, eine gemeinsame missionarische Vision für unsere Region zu entwickeln.

Gemeinsamer Flyer lädt zu den Gemeinden ein

Erstmals haben die Dekanate Dillenburg und Herborn ein gemeinsames Programmheft herausgegeben: Das 32seitige Heft wurde am vergangenen Wochenende in einer Auflage von 46.500 Exemplaren an alle Haushalte im alten Dillkreis verteilt.

 

Das bunte Programmheft mit dem Motto "Sehnsucht nach Mehr..." will neugierig machen und zu den unterschiedlichen Gemeinde-Veranstaltungen einladen. Es listet kulturelle Veranstaltungen ebenso auf wie Gottesdienste an besonderen Orten oder Themenabende der Erwachsenenbildung. "Dieses Heft bietet eine Auswahl dessen, was Sie in unseren Gemeinden, Kreisen und Gruppen erleben werden", heißt es im Vorwort der Dekane weiter.

 

Pfarrer Andreas Friedrich und Pfarrer Roland Jaeckle freuen sich über die Fülle der Angebote. Im Rahmen der "Zukunftswerkstatt" haben sich die Gemeinden besondere Angebote zum Thema Glauben überlegt - vom Bibelgespräch bis zum Glaubenskurs. "Glaube setzt Akzente im Leben, unser Christsein ist vielfältig und bereichert das Miteinander", sagen Friedrich und Jaeckle. Die Dekane sind gespannt, über die Rückmeldungen.

 

Das aktuelle Heft für das erste Halbjahr kann hier kostenlos auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden.

 

» Download (PDF-Datei, 2MB)

 

» Weitere Hefte für das erste Halbjahr sind erhältlich beim

Referat Öffentlichkeitsarbeit
der evangelischen Dekanate Dillenburg und Herborn
Friedrichstraße 2
35683 Dillenburg

 

oder können per Mail unter info(at)ev-dill.de bestellt werden. 

 

 


 

 


Zukunftswerkstatt – das Video!

"Sehnsucht nach Mehr"

Die Dokumentation ist eine Einladung zum Mitgestalten. Eine missionarische Vision für die Region entwickelt sich nur im gemeinsamen Prozess.

» Download (pdf-Datei, 2MB)

Glaube lebt vom Miteinander, so wie Christen nicht für sich bleiben, sollten auch Gemeinden nicht nur bis zu ihrem Kirchturm denken. Der Glaube ist verbindend über Gemeinde- und Dekanatsgrenzen hinweg.

Das hat in eindrucksvollerweise auch die Zukunftswerkstatt gezeigt. Über einhundert engagierte Menschen aus den 35 Kirchengemeinden der beiden Dekanate haben sich einen Tag lang sehr intensiv mit ihren Visionen und Träumen von Kirche und Gemeinde beschäftigt. Viele bereichernde Ideen und Gedanken sind in dieser Werkstatt geboren worden. Unsere Dokumentation stellt die Ergebnisse und Referate zusammen.

"Füreinander beten"

Die Kirchengemeinden wollen bis zum Jahresende 2011 füreinander beten. Das ist eine erste Idee, die aus der Zukunftswerkstatt erwachsen ist. Die Übersicht finden Sie hier.

» Zum Gebetskalender

Welchen Traum von Kirche haben Sie? Welche Sehnsucht treibt Sie an? Was bewegt Sie, wenn Sie an Ihre Gemeinde denken? Was läuft gut? Vor welchen Herausforderungen steht Ihre Gemeinde? Ihre Vision für Ihre Gemeinde interessiert uns. Die große Resonanz auf die Zukunftswerkstatt hat uns alle positiv überrascht: Hier kam es zu einen regen und intensiven Gedankenaustausch. Manche Vision wird offenbar von mehreren geträumt: Im Verlauf der Zukunftswerkstatt wurde das deutlich.

 

Der "Doppelpunkt" ist gesetzt: Es darf weiter gewerkelt werden!

Die Dekanate Dillenburg und Herborn wollen 2012 ein gemeinsames Themenjahr gestalten mit dem Thema, das die größte Zustimmung erfahren hat: Das Evangelium unters Volk bringen. Die Dekanate sagen den Gemeinden, die weiter am Thema arbeiten wollen, ihre Unterstützung zu.

Gemeinden, die sich vernetzen und gemeinsam ein missionarisches Projekt initiieren, das nachhaltig das Miteinander von Gemeinden stärkt, können auf einen Zuschuss von den Dekanatssynodalvorständen hoffen.

2012 kann es also eine Reihe neuer Projekte geben, die von den Gemeinden gemeinsam mit den Dekanaten entwickelt werden. "Wir wollen nicht ein bestimmtes Programm den Gemeinden überstülpen, sondern gemeinsam herausfinden, wohin der Weg geht", sagen die Dekane im Vorwort der Dokumentation.

» Hier die genauen Förderrichtlinien als PDF

    

Warum eine Zukunftswerkstatt?

Die Zukunftswerkstatt ist eine begründete Methode, die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen Lösungen für bestehende Probleme zu entwickeln. Sie ist eine Methode, die sich im Rahmen einer bestimmten Fragestellung um Ideensammlungen und Problemlösungen bemüht. Gemeinsam werden Zukunftsentwürfe, Ziele und Maßnahmen für Organisationen entwickelt. Wir sind dankbar, dass wir an vielen Orten gut besuchte Gottesdienste haben und dass viele Aktivitäten in den Gemeinden stattfinden.

Dennoch erleben wir in den Dekanaten Dillenburg und Herborn auch heftige Traditionsabbrüche, die uns nicht gleichgültig sein können. Unsere Fragen: Wie können wir Menschen in unserer Region erreichen? Welches sind die vordringlichsten Aufgaben in den kommenden Jahren und wo gilt es Schwerpunkte zu setzen? Die Zukunftswerkstatt wird vom Leiter des neuen „EKD-Zentrum Mission in der Region“ (ZMiR), Pfarrer Hans-Hermann Pompe und seinem Mitarbeiter Pfarrer Christhard Ebert mitbegleitet.

 

Hans-Hermann Pompe

ist Leiter am EKD-Zentrum „Mission in der Region (ZMiR)“ und Vorsitzender von „Missionale Köln“ sowie Mitglied der EKD-Synode. „Das EKD-Zentrum Mission in der Region empfinde ich als eine missionarische Chance für die gesamte evangelische Kirche. Wir können helfen, ein Fenster für missionarische Zusammenarbeit zu öffnen und dabei den Charme der Region zu nutzen. Wir wollen alle Arbeit in den Regionen nachhaltig verankern.“

Hans-Hermann Pompe war 17 Jahre lang im Gemeindepfarramt tätig und für 9 Jahre hatte er die Leitung des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Ev. Kirche im Rheinland.

Für das Zentrum Mission in der Region bringt Pompe folgende Kompetenzen und Erfahrungen in kirchlich-missionarischen Kontexten ein:

• Zielgruppenarbeit unter Kirchendistanzierten und Suchenden
• Missionstheologie, Evangelisierung und praktische missionarische Formate (z.B. Glaubenskurse, Kleingruppen, Zielgruppen-Gottesdienste)
• Veränderungsprozesse (Change Management), v. a. Perspektiventwicklung, Vitale Gemeinde, Bevollmächtigung von Haupt- und Ehrenamtlichen, mission audit
• Missionarische Chancen des volkskirchlichen Normalfalls, z.B. Amtshandlungen oder Gottesdienste
• Beziehungsfähiger Gemeindeaufbau, u. a. soft skills in der Gemeindeentwicklung, Vertrauensbildung, einladende Gemeindekulturen.

 

 

Christhard Ebert

ist Theologischer Referent am ZMiR in Dortmund: „Mich begeistert es, wenn Menschen in einer Region sich gemeinsam auf den Weg machen – mit einer Vision im Herzen, einem Ziel vor Augen, einem Gebet auf der Zunge und dem nötigen Handwerkszeug in den Händen.“

Der Pfarrer bringt für das Zentrum Mission in der Region viele Kompetenzen und Erfahrungen in kirchlich missionarischen Kontexten ein:

• Theologie und geistliches Profil von Regionen
• Design, Steuerung und Moderation regionaler Prozesse
• Qualitätsmanagement in kirchlichen Kontexten
• Training in Veränderungsprozessen
• Projektmanagement.

 

» Mehr Informationen im Internet unter www.zmir.de

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» Mail: info(at)ev-dill.de
Telefon: 0 27 71 / 26 77 814 

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