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Wunder
Jesus hat Kranke geheilt, einer großen Menschenmenge Nahrung verschafft, Menschen angenommen, den Kindern und Frauen Achtung entgegengebracht, Gottes Liebe in eine Welt der Feindschaft und Verhärtungen gebracht.
Wunder nennt man diejenigen seiner Taten, die unserem naturwissenschaftlichen Weltbild widersprechen. Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit den Wundern Jesu: die einen lehnen die Wunder aus verstandesmäßigen Überlegungen ab, die anderen sagen, man müsse die Wunder einfach glauben. Ein dritter Weg mag aus dieser Sackgasse heraushelfen. Zur Zeit Jesu waren Wunder durchaus im Bereich des Denkbaren angesiedelt. Es gab noch andere Wuntertäter. Entscheidend war, warum diese Wunder vollbracht wurden.
Kaisern wurden Wundertaten zugeschrieben, um ihre Macht zu demonstrieren. Andere benutzten Wunder, um sich selbst als besondere Menschen darzustellen oder zur Unterhaltung anderer. Jesus weist nach seinen Wundertaten immer auf den Gott hin, in dessen Namen er Wunder vollbringt. Die Wundertaten selbst gehören inhaltlich zu seinen sonstigen Taten und seiner Verkündigung: Sie wollen Demonstrationen der Liebe Gottes zu uns Menschen sein. Wunder gehören in die obengenannte Reihe dessen, was Jesus uns von Gott erzählen möchte: Gottes Fürsorge erstreckt sich auf Körper und Seele des Menschen.
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