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» Vergebung» Versöhnung

Versöhnung

Allgemein gesprochen geht es bei Versöhnung darum, dass die Feindschaft zwischen zwei Gegnern beendet wird. Dadurch das Schuld anerkannt wird, die Schuld gesühnt wird, also Wiedergutmachung erfolgt und so der Weg frei wird zu einem neuen Frieden. Aus Feinden werden Partner. Konkret ist manchen noch der Kniefall Willy Brandts in Erinnerung, der die Versöhnung mit „dem Osten“ einleitete. Aktuell war die Diskussion um die Wiedergutmachung der Schuld, die an Zwangsarbeitern geschehen ist.

Allgemein gesprochen leben Christen davon, daß Gott die Schuld der Menschen vergibt. Konkret wird das im Abendmahl erlebt. Wir stehen zu unserer Schuld und lassen uns die Vergebung Gottes zusprechen. Der Weg zu einem Neuanfang im persönlichen Leben wird frei. Das Erlebnis der Versöhnung und Entlastung ist zugleich eine Verpflichtung: christliche Kirchen und Initiativen versuchen bei der Beendigung von Feindschaft zu helfen und Versöhnung zu einem politischen Ziel und gesellschaftlicher Wirklichkeit zu machen.

Wer wissen will, was Versöhnung im täglichen Leben noch sein kann, der soll mal das Kirchenlied „Wie ein Fest nach langer Trauer“ lesen, im Gesangbuch unter der Nummer 660.

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