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J
Jesus
Jesus (= „Gott hilft“; Eigenname) Bauhandwerkerssohn - vor 1 geboren - in Nazareth mit mehreren Geschwistern aufgewachsen - im Jahr 28 der Buß- und Taufbewegung des Johannes beigetreten - ca. 1-jährige Wirksamkeit als Wanderprediger mit Jüngern - versteht sich als endzeitlicher Gesandter Gottes - verkündet die mit ihm angebrochene Gottesherrschaft - unverheiratet - dem Leben zugewandt - Einsatz für Randgruppen - wegen Volksaufwiegelung und Gotteslästerung vom römischen Prokurator Pontius Pilatus zum Tod am Kreuz verurteilt - stirbt im Alter von ca. 30-40 Jahren am 7. April 30. nach Christus (= “der Gesalbte“= “Messias“; Titel) wird als Titel von Jesus selbst abgelehnt - in der jüdischen Tradition mit der Hoffnung auf politische Befreiung verknüpft - von der nachösterlichen Urgemeinde für Jesus verwandt, die ihn damit in der jüdischen Tradition König Davids sieht, seine Autorität anerkennt und ihren Auferstehungsglauben ausdrückt (vgl. Evangelien). Jesus Christus - historische Person (gestorben) und geglaubter Erlöser und Heilsbringer (auferstanden). In Jesus Christus verbinden sich historische Erinnerungen, gegenwärtiger Glaube und Hoffnung auf zukünftige Vollendung der Gottesherrschaft.
Jungfrauengeburt
Ich glaube an Jesus Christus... geboren von der Jungfrau Maria. So lautet ein Satz des apostolischen Glaubensbekennntnisses. Ein Satz wie dieser spaltet Menschen in verschiedene Lager: die einen lehnen eine übernatürliche Herkunft Jesu aus Gründen der Vernunft ab; die anderen sagen: wenn man schon glaubt, muß man halt alles glauben. Einige Tatsachen helfen weiter: Von der Geburt Jesu durch die Jungfrau Maria ist nur im Lukas- und Matthäusevangelium die Rede. Markus - das älteste Evangelium - und Johannes erzählen nichts über Zeugung und Geburt Jesu. Erst der erwachsene Jesus wird in Beziehung zu Gott gebracht mit Bezeichnungen wie: „Herr“, „Menschensohn“, „Heiland“. Aus dem griechischen Sprachraum will der Begriff „Gottes Sohn“ die besondere Nähe Jesu zu Gott hervorheben. Zu der Vorstellung, daß Jesus der Sohn Gottes ist, gehört dazu, daß er von einer Jungfrau geboren wurde. Zur Zeit des Alten Testa-ments und im hebräischen Denkkreis bezeichnet Jungfrau einfach eine junge Frau bis zur Geburt des ersten Kindes. Jesus Christus ist Gottes Sohn - war Maria eine Jungfrau oder eine junge Frau? Meine Frage ist die: ist die Antwort darauf überhaupt wichtig?
Jüngstes Gericht
Das jüngste Gericht, ist es abzulehnen als Teil des Schreckensarsenals der mittelalterlichen Kirche, dazu da, Angst zu verbreiten und Macht auszuüben? Oder ist es unaufgebarer Bestand-teil des Glaubens um die Ernsthaftigkeit der eigenen Entscheidung für oder gegen Christus zu unterstreichen? Für mich ist das eine falsche Alternative. Mir ist ist wichtig, daß im Zentrum dieses Gerichtes nicht ein Hinrichten sondern ein Aufrichten steht: die Opfer dieser Welt werden aufgerichtet, ihnen wird Gerechtigkeit zuteil: „die Letzten werden die Ersten sein.“ So wird diese Welt in Ordnung gebracht. Dadurch, daß die Ordnung Christi aufgerichtet wird: „Was habt ihr meinen geringsten Geschwistern Gutes getan oder unterlassen?“ fragt Christus die Menschen. Das wird beurteilt. Aber wer könnte in diesem Gericht bestehen? Für Luther war das erschrecktend bis er von Paulus lernte, was in diesem Gericht „Gnade vor Recht“ bedeutet. Formelhaft gesagt: durch Jesu Tod und Auferstehung hat Gott die Sünde gerichtet und die Sünder gerettet. Das heißt für mich: Die Ungerechtigkeit und Lieblosigkeit, die die Trennung („Sünde“) der Menschen von Gott zeigt, ist ein Fakt. Sie verurteilt Gott und zeigt das uns auch deutlich. Doch die Menschen selbst will er retten und verändern. Deshalb kam und kommt er uns durch Christus nahe („Gnade“) und überwindet so die Trennung damit wir leben
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