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Auferstehung
Für viele Menschen entscheidet sich der christliche Glaube an der Auferstehung (A.), die sich nicht beweisen läßt. Ohne die A. Jesu würden Christen an einen gescheiterten Idealisten glauben, der sterben musste, weil er kompromisslos menschlich war. Dass die Toten einmal auferstehen wie er, ist Grund christlicher Hoffnung. Wer mit der Auferstehung rechnet, ist sich sicher, daß der Tod nicht das letzte Wort hat. Aber was ist A.? Jesu Jünger haben an Ostern etwas gesehen, was sie verändert hat und an Jesu Gegenwart glauben ließ. Ob sie ihn körperlich gesehen oder im Geist erlebt haben, darüber läßt sich trefflich streiten. Als Quelle für die A. haben wir nur das Neue Testament, keine Reportage, keine Zeitzeugen. So sind wir auf verschiedene Zeugnisse von Menschen angewiesen, die bereits an die A. glauben. Sie stimmen darin überein, dass der Auferstandene Menschen erschienen ist, die dadurch Trost und Mut erhielten und verkündigten, dass Gott vom Tod auferweckt. Diese Befreiung ist einmalig und keine Wiedergeburt. Wer von, gegen oder für etwas auf(er)steht zeigt Lebensmut und beweist, dass nicht alles beim alten bleiben muss. Auferstehung wird so bereits gegenwärtig erfahrbar.
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