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Abendmahl, das
Das Abendmahl, am Abend vor seinem Tod von Christus mit den Jüngern gefeiert, ist "ein Sakrament und göttlich Wortzeichen", so habe ich es gelernt. Was ist das? Gespürt habe ich, wie das Abendmahl geprägt war von tiefem Ernst, der zwischen Feierlichkeit und Angst lag. Dass das Abendmahl zur Vergebung der Sünden, zum Frieden mit Gott, zur Wiederherstellung von Frieden (Friedensgruß) und zur Erneuerung der Gemeinschaft einlud, war schon mit dabei. Im Gottesdienst im Krankenhaus erlebe ich nun das Abendmahl neu. Dort gibt es oft Verlassenheit - in der Fremde - verlassen von Gott, und auch von Menschen. Und dort hört ein Mensch: "Gott kommt zu mir" Da geschieht es so: der Mann, der an der Frage schier erstickt: Warum ich? Womit hab ich das verdient?, der sagt nach dem Abendmahl: es hat mir gut getan! Fertig mit seinen Fragen ist er nicht, aber er hat gespürt, wie es ist, wenn Gott zum gottverlassenen Menschen kommt. Ich denke, man kann es manchmal spüren, dass Verlassenheit aufgehoben ist. Das ist eben das heilige Abendmahl, wenn Gott zum Menschen kommt.
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