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Vorgestellt | Grüne Damen und Herren

» Kontakt:

Ehrenamtlicher Leiter
der „Grünen Damen und Herren“
an den Dill-Kliniken Dillenburg
Werner Becker
Telefon 0 27 77 / 911 520
» Mail schreiben

 

Ev. Krankenhausseelsorge
Pfarrerin Ingelore Hofmann
Telefon 02771 / 396-4030
» Mail schreiben

 

Früher als Mann ein Exot

Die Ökumenische Krankenhaushilfe besteht seit über 20 Jahren

Sie drängen sich nicht auf, sind aber da, wenn Patienten jemanden sprechen möchten. In Deutschland gibt es etwa 11.000 Menschen, die in den Krankenhäusern als „Grüne Damen und Herren“ aktiv sind. Und das ehrenamtlich.

 

 

In Dillenburg gründete sich vor mehr als zwanzig Jahren ein Kreis von zunächst ehrenamtlichen Frauen, die einmal wöchentlich an einem Vormittag die Patienten auf den Stationen besuchen oder neu aufgenommene Patienten zu den jeweiligen Stationen begleiten.

 

 

Heute gehören dem Kreis auch mehrere Männer an. Auf Betreiben der damaligen evangelischen Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Anke Böhm und dem Öffentlichkeitsreferenten des Krankenhauses Gerd Werner entstand der Kreis, in dem sich heute dreizehn Menschen im ökumenischen Besuchskreis sowie im Lotsendienst, also in der Begleitung von Neuaufnahmen, ehrenamtlich engagieren.

 

Weitere ehrenamtliche Helfer gesucht

 

Die Ehrenamtlichen haben sich die acht Stationen der Dill-Kliniken aufgeteilt. Gerne dürfen aber noch weitere Menschen dazu kommen, denn: „Diese Dienste werden sehr positiv angenommen“, weiß Werner Becker aus eigener Erfahrung. Seit einigen Jahren streift er sich für wenige Stunden am Vormittag den grünen Kittel über. Als er damals anfing, war er als Mann schon ein Exot. Heute leitet er das ehrenamtliche Team.

 

 

Seit 1. September 2014 gibt es neue Ansprechpartner für den Besuchs- und Lotsendienst an den Dill-Kliniken in Dillenburg. Das neue Team der ökumenischen Krankenhausseelsorge besteht nun aus Einsatzleiter Werner Becker, dem Stellvertreter Bernd Odenweller, der evangelischen Pfarrerin Antje Müller und der katholischen Krankenhausseelsorgerin Stefanie Feick. Das Team wirbt für weitere Ehrenamtliche für den Besuchs- und des Lotsendienst.

 

Eine überschaubare, aber sinnvolle Tätigkeit

 

Für die Tätigkeit spricht die zeitliche Überschaubarkeit und die gute Begleitung. Jeden Dienstag treffen sich die Ehrenamtlichen von 9 bis um 12 Uhr im Büro von Pfarrerin Antje Müller. Die evangelische Krankenhausseelsorgerin freut sich über das Engagement der Männer und Frauen. Der neue Einsatzleiter Werner Becker begleitet die ehrenamtlich Aktiven des Besuchsdienstkreises und die Lotsen. Neue Ehrenamtliche werden die erste Zeit von erfahrenen Helfern begleitet. Wer etwas Zeit für Gespräche und Begegnungen mitbringen kann, ist beim Besuchsdienst auf der Station willkommen.

 

Bernd Odenweller gehört seit 2013 zum Team des Besuchsdienstes. Wenn er auf die Station kommt, halten ihn viele wegen seines Rollstuhls für einen Patienten. Allein das eröffnet viele Gespräche. „Ich bin sehr froh, dieses Ehrenamt gefunden zu haben!“, sagt Odenweller, „für mich ist es ein gutes Gefühl den Menschen zur Seite zu stehen und ihnen durch das Gespräch etwas Ruhe und Zufriedenheit zu geben.“ Wie er mit seiner körperlichen Einschränkung umgeht, das beeindruckt manche Patienten. Bernd Odenweller vermittelt Optimismus: „Trotz einer Krankheit kann das Leben wunderbar sein!“, sagt er. Als „Grüner Herr“ nimmt er sich für die Begegnungen Zeit. „Aber ich dränge mich nicht auf, wenn es nicht gewünscht ist, gehe ich zum nächsten Zimmer“, sagt Odenweller.

 

Nicht alles lässt sich mit dem Kittel abstreifen

 

Werner Becker aus Breitscheid wurde vom damaligen Krankenhausseelsorger Pfarrer Martin Fritzsche angesprochen, ob er sich als Ruheständler nicht im Besuchsdienst engagieren wolle. Werner Becker fiel der Einstand schon erheblich leichter - auch deshalb, weil seine Frau Marga Becker bereits ein Jahr zuvor im Kreis aktiv war als er dazu kam. Heute besucht das Ehepaar noch immer die Stationen. Für die Frührentnerin Marga Becker ist der Besuchsdienst eine bereichernde Tätigkeit, auch wenn sich manches nicht zum Dienstende mit dem Kittel abstreifen lässt“.

 

Das bestätigt auch Karin Triesch (57) aus Breitscheid. Sie sagt: „In solchen Fällen hilft das Gespräch mit den anderen im Team“. Jeden Dienstag treffen sie sich zur Besprechung im Dienstzimmer der evangelischen Krankenhausseelsorgerin Antje Müller. „Bevor es auf die Stationen geht, reden wir über Erlebnisse auf den Stationen und beten miteinander“, berichtet Werner Becker, „und auch das Gesellige kommt nicht zu kurz. Einmal im Jahr treffen wir uns zum Grillen ganz privat“. Er bringt es als „Einsatzleiter“ auf den Punkt: „Wir sind schon eine tolle Truppe im Moment – und offen für weitere Ehrenamtliche!“

 

 

» Bild oben:
Zum Team der „Grünen Damen und Herren“ zählen unter anderem die evangelische Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Antje Müller, Helga Theis, Elfriede Becker, Karin Triesch, Helmut Giesen und Heike Reh sowie das Ehepaar Werner und Marga Becker und Bernd Odenweller (vorne im Bild).
FOTO: BECKER-VON WOLFF

 

 

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