
Dekan | im Dekanat Herborn
Dekan
Pfarrer Andreas Friedrich
Evangelisches Dekanat Herborn
im "Haus der Kirche und Diakonie"
Am Hintersand 15
35745 Herborn
Telefon 0 27 72 / 58 34 - 200
Fax: 0 27 72 / 58 34 - 720
» ev.dekanat.herborn(at)ekhn-net.de
Die Dekanestelle in Herborn ist eine halbe hauptamtliche Dekanestelle, die mit einer halben Pfarrstelle verknüpft wurde.
Pfarrer Andreas Friedrich wird zum 1. Februar 2012 neuer Dekan im Evangelischen Dekanat Herborn. Er wird am Sonntag, 26. Februar 2012, um 14 Uhr in der Stadtkirche Herborn eingeführt.
Der ehemalige Gemeindepfarrer aus Herbornseelbach möchte in der neuen Funktion im Team arbeiten. Bei seiner Vorstellung zur Wahlsynode sagte Andreas Friedrich: "Wir sind miteinander von Gott auf seine Baustelle berufen. Ein guter Bauleiter weiß, dass er nichts ist ohne sein Team."
Friedrich sieht auf die Gemeinden im Dekanat Herborn große Veränderungen zukommen: „Der demografische Wandel erreicht unsere Gemeinden, es werden auch Entscheidungen getroffen werden müssen, die weh tun werden. Als Dekan möchte ich solche und andere Prozesse mit einem Höchstmaß an Offenheit, Wertschätzung, Transparenz und Geschwisterlichkeit mitgestalten".
Künftig wird Andreas Friedrich als Pfarrer mit einer halben Stelle in der Kirchengemeinde Herborn verortet sein. Für ihn und seine Frau steht demnächst der Umzug nach Herborn an.
Pfarrer Andreas Friedrich lobt die bestehende Kooperation mit dem Dekanat Dillenburg, den Austausch der Gemeinden über die Dekanatsgrenzen hinweg im Zuge der "Zukunftswerkstatt" und das thematische Arbeiten an gemeinsamen Fragen. Das Evangelium zu bezeugen, bedeutet für Andreas Friedrich auch, dass Kirche sich einbringt in gesellschaftliche Debatten.
Die Amtsvorgängerin und heutige Pröpstin Annegret Puttkammer sieht in Andreas Friedrich einen erfahrenen Gemeindepfarrer, der seit langem im Dekanat mitarbeitet und die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg fördere. "Ich schätze besonders seine ruhige, besonnene und sachliche Art. Er wird nun vom Kollegen zum Dienstvorgesetzen der Pfarrerschaft, aber ich bin zuversichtlich, dass ihm dieser Rollenwechsel gelingen wird“, sagt Annegret Puttkammer.
Zur Person Andreas Friedrich
Seit gut sechzehn Jahren lebt und arbeitet Friedrich im Dekanat Herborn. Andreas Friedrich ist Jahrgang 1965, gebürtig aus Berlin und in Wiesbaden aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Andreas Friedrich hat in Mainz und Tübingen evangelische Theologie studiert.
1995 absolvierte er sein Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Breitscheid-Medenbach; sein Lehrpfarrer war Herbert Volk. Nach dem zweiten Theologischen Examen hat er sich von 1997 bis 1998 als Assistent im Theologischen Seminar während eines Spezialvikariats bei Professor Dr. Hans E. Thomé intensiv mit dem Themenfeld Gottesdienst auseinandergesetzt.
Seit 1998 ist Andreas Friedrich in Herborn-Seelbach zu Hause: Er kam als Pfarrvikar hierher und wurde in 2001 zum Pfarrer der Pfarrstelle I der Evangelischen Kirchengemeinde Herbornseelbach gewählt. Von 2001 bis 2004 hat er zwei Kurse für die Prädikantinnen und Prädikanten in den Dekanaten Dillenburg und Herborn verantwortlich begleitet.
Seit 1998 gehört er der Dekanatssynode Herborn an und wurde von 2004 bis 2010 als Vertreter des Dekanats Herborn in die EKHN-Kirchensynode entsandt. Seit 2008 ist er Mitglied im Dekanatssynodalvorstand (DSV) Herborn.
Hintergrund "Dekan in der EKHN"
Ein Dekan ist der geistliche Leiter eines Dekanats. Zu seinen Kernaufgaben gehört die Personalverantwortung für alle im Dekanat beschäftigten Pfarrer. Darüber hinaus repräsentiert der Dekan die Evangelische Kirche in der Öffentlichkeit und ist Ansprechpartner für die Verantwortlichen in Stadt oder Landkreis. Schließlich vertritt der Dekan auch das Dekanat gegenüber der Leitung der Landeskirche.
Gewählt wird der Dekan vom Kirchenparlament („Synode“) des Dekanats Herborn. In diesem Gremium entscheiden Vertreter der 16 evangelischen Kirchengemeinden zwischen Nenderoth, Greifenstein, Sinn, Siegbach, Herborn, Breitscheid und Driedorf über die Geschicke des Dekanats. Zudem sind die Parlamentarier die Stimme der über 27.000 evangelischen Christen in der Region Herborn.
Als so genannte "mittlere Ebene" bildet das Dekanat das Bindeglied zwischen den Kirchengemeinden und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Durch die „Dekanatsstrukturreform" haben die Dekanate in der Kirche mehr Verantwortung erhalten - als Kirche in der Region.
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