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Viele Lichter - viele Angebote
Die Postkarten-Ausstellung in Langenaubach war stets umlagert: In der evangelischen Auferstehungskirche zeigten Mitglieder des Vereins „gegen-missbrauch“ aus Göttingen 200 Innenansichten von Betroffenen. Die Mitglieder des Vereins und ihr erster Vorsitzender Ingo Fock sowie Pfarrer Frank Leissler waren jederzeit ansprechbar für Gespräche. Erwartungsvolle Blicke gab es von vielen Kindern bereits um 15 Uhr in der Evangelischen Kirche in Haiger-Allendorf: Hier wurde der ERF-Film “Verteidigt die Mühle!” gezeigt. Der Clou: Die Darsteller des Film waren alle anwesend und beantworteten sogar einige Fragen zum Dreh vor der Kamera. „Die Nacht der offenen Kirchen war in Hirzenhain in diesem Jahr ein voller Erfolg“, teilt Pfarrer Michael Brück mit, „im Laufe des Abends waren über einhundert Menschen da.“ Für den Pfarrer ist es erfreulich, dass sich Kinder wie Erwachsene zu den Führungen in die Kirche einladen ließen. Es gab Kirchen- Bau-Wettbewerbe und ein Kirchenquiz. Dabei durften die Kinder auch einmal einen Blick von der Kanzel wagen. Auch in Manderbach war die Beteiligung beim “Meditativen Tanz” überwältigend hoch: 44 Teilnehmer, darunter auch einige Männer, die es sich nicht nehmen ließen, mit zu tanzen. Dass es so viele Interessierte werden könnten, daran wagten die Organisatoren Silke Pauli, Hannelore Bach und Just Sperlich zu Beginn der „Nacht der offenen Kirchen“ gar nicht zu denken. Die Männer, die da waren, haben alle mitgetanzt. „Es war einfach schön, mitzuerleben, dass auch Menschen aus anderen Gemeinden und Orten zu uns nach Manderbach gefunden haben“, sagt Silke Pauli, „Alles in allem eine gelungene Sache. Wir konnten den Besuchern abspüren, dass es etwas Besonderes war, Glauben auf diese Weise zu erleben“. Zum ersten Mal beteiligte sich die Evangelische Kirchengemeinde Mademühlen an der Nacht der offenen Kirchen. Victoria (10) und Fabiola (14) waren beeindruckt von der „Kerzenkirche“ in Mademühlen: „Die Kirche ist jetzt viel schöner geschmückt als an Weihnachten“, sagten sie. Zuvor hatte Pfarrerin Kathleen Theiß die Besucher in die über 800jährige Geschichte der Wehrkirche entführt. Auf einer großen Leinwand liefen beeindruckende Bildpräsentationen von Hilde Buss zu Psalmen und bekannten Liedtexten. Sigfried Gerdau stellte dafür dankenswerter Weise einige seiner Bilder zur Verfügung. Für die Ausgestaltung der Kirche zeigten sich Judith Schönberger und Ingrid Seipel verantwortlich. Etwa 70 Besucher erfreuten sich in stimmungsvoller Atmosphäre an den wunderschönen Bildern, an den Kerzen und der Kerzenmeditation, die von Ingrid Seibel und Kathleen Theiß gestaltet wurde. In einem Gästebuch sollten sich die Leute eintragen, wie es ihnen gefallen hatte: Es gab durchweg positive Rückmeldungen. Hier einige Auszüge:„Ich bin tief berührt, nachdenklich und glücklich zugleich“; „Danke für eine wunderschöne Nacht der offenen Kirchen“; „Ich finde es müsste öfter etwas veranstaltet werden damit die Menschen mehr in Ruhe und Frieden zusammenfinden können“; „Wir bedanken uns für einen wunderschönen Abend in der Wehrkirche“. Alles Gute leider seinen Preis: „Wir benötigen dringend Geldspenden, um die Nacht der offenen Kirchen gestalten zu können“, sagt Becker-von Wolff. Bislang hat das Referat für Öffentlichkeitsarbeit alle Kosten für Werbung, Internet, Plakate und Handzettel für die Gemeinden übernommen und manche Aktion noch mit bezuschusst. Das geht in Zukunft leider nicht mehr. „Wir benötigen etwa 5000 Euro, um diese und die kommenden Aktionen weiter zu realisieren.“ Die Spenden kommen zweckgebunden der „Nacht der offenen Kirchen“ und damit auch den Kirchengemeinden zu Gute.> Mehr zur Nacht der offenen Kirchen
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Tipp: |
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>> Evangelische Kirchen sind oft unter der Woche verschlossen. Daher unser Tipp: Besuchen Sie die “Nacht der offenen Kirchen”. |
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Ev. Regionalverwaltung Herborn-Biedenkopf, Vermerk:
Barocker Orgelprospekt und Marmoriertes auf dem Holzwerk In der Dillenburger Stadtkirche befindet sich unter dem Chor die Grablege der Ottonischen Linie derer von Nassau und in der einstigen Sakristei ruhen in vier mächtigen Bleisärgen das Fürstenpaar Heinrich von Nassau-Dillenburg und Dorothea Elisabeth von Schlesien-Leignitz und davor deren einzige - vor ihren Eltern verstorbenen - Enkel Erbprinz Heinrich August Wilhelm (1700- 1718) und die Prinzessin Elisabeth Charlotte (1703- 1720). Der Innenraum wurde 1988 bis 1990 im Blick auf das 500-jährige Weihejubiläum restauriert und trägt nun auch wieder die frühere Bemalung: barocke Illusions- marmorierung auf dem Holzwerk. Mehr zu Dillenburg > Weitere sehenswerte Stadtkirchen in Haiger und in Herborn Link zur Bildergalerie |