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Zur Kirchengemeinde zählen die Eschenburger Ortsteile Hirzenhain und Hirzenhain-Bahnhof. > Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat Dillenburg.
Zu den ganz alten Pfarreien im Dekanat Dillenburg gehört die Kirche im Höhendorf Hirzenhain. Das ist um so erstaunlicher, da die Orte hier auf der Höhe sich verhältnismässig spät gegründet haben. Erste Nennungen des Ortes Hirzenhain finden sich um 1269. Bekannt ist, dass Hirzenhain bereits vor 1335 einen Pfarrer namens Jodocus hatte. 1335 wurde durch Otto, Deutschordensbruder und Pfarrer zu Herborn, der Geistliche Wigand, Sohn des Wigand von Hirzenhain, zum Pfarrer bestellt. Mit Hirzenhain verbunden war seit jeher Eiershausen, obwohl es dort im Ort seit 1378 eine eigene Kapelle und bisweilen mehr Familien gab. Das Leben der Menschen wie des Pfarrers war von Armut gezeichnet: “Er bewohnt ein altes Pfarrhaus, ...es kommen nur einige Gulden und Taler zusammen. Die Einnahmen aus dieser geringen Pfarre sind niedrig. Er quält sich mit dürren, bösen Äckern ab”, heißt es in einem Verzeichnis von 1577. Das hat sich glücklicherweise geändert.
 < Die evangelische Kirche in Hirzenhain wurde 1725/26 erbaut. Es muss eine Vorgängerkirche gestanden haben: Auf einem Balken ist die Jahreszahl 1688 zu lesen. Einmalig sind die Malereien aus dem Jahr 1725/26. Sie sind bei einer Renovierung im Jahre 1981/82 freigelegt worden.
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