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Die Kirchengemeinde Eibach ist mit der Kirchengemeinde Nanzenbach pfarramtlich verbunden. Die Kirchengemeinde ist seit 1967 selbständig. > Die Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Dillenburg.
Weit über 530 Jahre blickt die von mächtigen Kastanien und Linden umsäumte Eibacher Kirche auf das Dorf herab. 1783 wurde die Kirche erneuert und teilweise umgebaut. Umfassende Renovierungen erfolgten 1830 und 1971/1972. Die sehenswerte Kanzel, die aus der Renaissance stammt, erstrahlt seitdem wie die Empore aus der Barockzeit und eine Säule wieder in den Originalfarben. Die Eibacher wurden 1533 evangelisch, als Graf Wilhelm der Reiche von Nassau-Dillenburg zum lutherischen Glaubensbekenntnis übertrat. 1584 wechselten unter Graf Johann, dem Älteren, die Kirchen zum reformierten Bekenntnis (“Heidelberger Katechismus”). Seit dem Zusammenschluss der Lutheraner und Reformierten im Jahre 1817 ist auch die Eibacher Gemeinde uniert. Ursprünglich gab es in der Region mit Haiger und Herborn nur zwei Kirchspiele. Eibach gehörte zunächst zu Herborn, löste sich im 13. Jahrhundert und wurde eigenständig. 1531 wurde die Pfarrei aufgehoben und mit der Kirchengemeinde Dillenburg vereinigt. Seit 1967 ist die Gemeinde selbständig und pfarramtlich mit Nanzenbach verbunden.
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