Willkommen längs der Dill

 Notfallseelsorge
 in der Region

 Hauptamtliche Pfarrstelle
 für die Notfallseelsorge
 Lahn-Dill

 
 
Pfarrer
 Eberhard Hoppe
 Schwalbenstraße 9
 35713 Eschenburg-
 Eibelshausen
 Telefon: 02774 / 91033
 Fax: 02774 / 91034
 Mobil: 0179 / 20 169 68

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Zur Person:
Pfarrer Eberhard Hoppe (Jahrgang 1956) hat nach dem Abitur eine Ausbildung mit Diplom (1978) zum Krankenpfleger in der Diakoniegemeinschaft Paulinenstift Wiesbaden absolviert und im Anschluss Evangelische Theologie an der Universität Mainz studiert. Nach dem ersten theologischen Examen (1983) war er Vikar in Wiesbaden, nach dem zweiten theologischen Examen (1985) kam er als Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ins Bergland. Bis 1991 war er in Bad Endbach tätig. Für ein Jahr (1991/1992) ging Hoppe in den Libanon und seit Herbst 1992 ist er als Pfarrer beim Evangelischen Gemeinschaftsverband Herborn beschäftigt, seit Oktober mit halber Stelle. Zur anderen Hälfte ist er hauptamtlicher Koordinator der Notfallseelsorge im Lahn-Dill- Kreis. Eberhard Hoppe ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.






 

Dienste | in den Evangelischen
Dekanaten Dillenburg und Herborn


Kirchliche Notfallseelsorge für Giessen und Lahn-Dill


Feier_Haiger_kleinDie Notfallseelsorge ist eine Einrichtung der evangelischen und der katholischen Kirche, die gemeinsam mit den Partnern aus Polizei, Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, den Maltesern, dem Technischen Hilfswerk und der DLRG arbeitet.

Der evangelische Pfarrer Eberhard Hoppe koordiniert die Notfallseelsorge für die Landkreise Giessen und Lahn-Dill.

Unvorhersehbare Ereignisse wie Feuer, Unfall, eine plötzliche Erkrankung oder der Tod, aber auch psychische Probleme stürzen Menschen in akute Krisensituationen. Dann ist manchmal Hilfe „von außen“ notwendig. „Die technische und medizinische Versorgung geschieht durch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste“, sagt Eberhard Hoppe, „nach den Einsätzen bleiben jedoch oft Menschen zurück, die diese Ereignisse seelisch verkraften müssen“. Die Notfallseelsorge wird in diesen Fällen von der Einsatzleitung gerufen. Der jeweilige Notfallseelsorger kümmert sich dann um die Menschen – sei es ein Patient, ein Angehöriger oder eine Rettungskraft.

NFS will “Erste Hilfe für die Seele” gewährleisten

Logo_NFSDie Notfallseelsorge besteht seit 1998.
„Erste Hilfe für die Seele“ will Notfallseelsorge gewährleisten. Pfarrer Eberhard Hoppe ist hauptamtlich mit einer halben Stelle als Koordinator tätig. Für den Landkreis Giessen wird künftig Christoph Stöppler aus Reiskirchen-Winnerod als hauptamtlicher Notfallseelsorger tätig sein. Die Notfallseelsorger stehen unter Schweigepflicht und sind durch Berufserfahrung und Ausbildung für den Umgang mit Menschen in schwierigen Situationen vorbereitet. Für die Seelsorger ist es wichtig, dass mit der Notfallseelsorge die ständige Rufbereitschaft sicher gestellt ist. Daher braucht es auch einen Koordinator. Eberhard Hoppe wird in seiner neuen Tätigkeit als hauptamtlicher Koordinator der Notfallseelsorge im Lahn-Dill-Kreis mit den katholischen Kirchengemeinden in der Diözese Lahn-Dill-Eder des Bistums Limburg, als auch mit den beiden evangelischen Kirchenkreisen Braunfels und Wetzlar in der Rheinischen Kirche und auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit den Dekanaten Dillenburg und Herborn zusammenarbeiten. „Zu meinen Aufgaben gehören auch Informationsveranstaltungen und ich werde auch Schulungen für die Mitarbeitenden und die Rettungskräfte sowie auch Einsätze mit leisten“, erklärt der Pfarrer.
 
Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet die Notfallseelsorge Lahn-Dill eng mit dem Rettungswesen und der Leitstelle in Wetzlar zusammen. In schwierigen Situationen werden die diensthabenden Pfarrer oder Seelsorger zum Einsatzort gerufen, um Verunglückte oder deren Angehörige seelsorglich beizustehen. Die Notfallseelsorger sind auch für die Rettungskräfte ansprechbar. „Mancher Helfer nimmt die Eindrücke eines Einsatzes mit nach Hause. Das kann zu seelischen Belastungen führen“, sagt Pfarrer Eberhard Hoppe, „die Notfallseelsorger bieten ihre Begleitung und das Gespräch sowie spezielle Schulungen für Rettungskräfte an“.

Zum Team der Notfallseelsorger zählen derzeit 34 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Gemeinde-Diakone aus evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. 16 Seelsorgende sind aus dem Südbereich und 18 aus dem Nordbereich. Sie alle verfügen über eine spezielle Ausbildung für diesen Dienst.

Nachdem der bisherige hautamtliche Koordinator Pfarrer Bernd Nagel, der 2002 die hauptamtliche Koordination der Notfallseelsorge übernommen hatte, als Studienleiter für die Seelsorgeausbildung im „Zentrum Seelsorge und Beratung“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) nach Friedberg wechselte, hatten Pfarrer Eberhard Hoppe und Diakon Jürgen Ambrosius vorübergehend die Koordination ehrenamtlich versehen. In der Vakanzzeit war Eberhard Hoppe für den Nordkreis (Alter Dillkreis) und Jürgen Ambrosius für den Südkreis (Wetzlar) tätig. „Wir freuen uns, dass mit Pfarrer Eberhard Hoppe ein Nachfolger von Bernd Nagel gefunden wurde, der schon in das Organisationsteam eingebunden ist und sich mit Herzblut der Notfallseelsorge verschrieben hat“, sagt Jürgen Ambrosius, der selbst seit dem Beginn dieser Arbeit im Jahre 1999 im Organisationsteam ehrenamtlich tätig ist, Eberhard Hoppe ist seit 5 Jahren dabei.

Offiziell wird er beim nächsten Gottesdienst der Notfallseelsorge am Mittwoch, 24. Februar 2010, in der Stadtkirche Herborn von Propst Michael Karg eingeführt. Dem Organisationsteam der Notfallseelsorge Lahn-Dill gehören zum jetzigen Zeitpunkt Renate Wieczorek, Peter Hermann, Ewald Renz, Friedel Schmidt, Eberhard Hoppe und Jürgen Ambrosius an.

Die Träger der Notfallseelsorge Lahn-Dill sind die Evangelischen Dekanate Dillenburg und Herborn, die Evangelischen Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar, der Katholische Bezirk Lahn-Dill-Eder (Wetzlar und Dillenburg).

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