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Kamarun ist „Gastland“ des Weltgebetstages Die evangelischen Frauen laden zu Vorbereitungstreffen ein Dillenburg/Herborn. Am ersten Freitag im März ist traditionell Weltgebetstag: Christliche Frauen in über 170 Ländern laden zu einem ökumenischen Gottesdienst für Frauen, Männer und Kinder ein. Die Liturgie für den Weltgebetstag 2010 wurde von Frauen aus Kamerun vorbereitet. Unter ihrem Motto „Alles, was Atem hat, lobe Gott“ werden in den Dekanaten Dillenburg und Herborn am Freitag, 5. März, insgesamt 33 Gottesdienste angeboten. An vielen Orten werden auch landestypische Speisen vorbereitet und zu einem Beisammensein eingeladen. In ihrer Liturgie besingen die Frauen aus Kamerun in bunten Bildern und mit mitreißenden Liedern, mit welcher Freude und Selbstverständlichkeit sie Gott immer wieder loben: für die landschaftliche Vielfalt, Schönheit und Fruchtbarkeit ihres Landes und den Reichtum an Bodenschätzen, Pflanzen und Tieren und dafür, dass die verschiedenen Bevölkerungs- gruppen friedlich zusammen leben. Bemerkenswert ist es, dass die Frauen aus Kamerun auch in schweren Zeiten Gott loben. Sie bringen die Zuversicht aus dem Glauben zum Ausdruck und begreifen das Leben als das größte Geschenk ihres Schöpfers. Aber sie benennen in der Liturgie auch, was ihre Lebenssituation erschwert und welche Probleme sie in ihrem Alltag bewältigen müssen: Konflikte, Gewalt, Missbrauch, Korruption, Habgier, Perspektivlosigkeit für junge Menschen und kein Mitspracherecht für Frauen. Aber am Ende ihrer Liturgie stehen wieder Dank und Lob, denn Gott vermag es mit seinem Atem unsere Gemeinschaft immer wieder neu zu beleben.Witwenprojekt in Kamerun und Frauen in Haiti werden unterstützt Das Komitee des Weltgebetstages weist darauf hin, dass auch für Haiti spezielle Projekte initiiert werden. Eine besondere Kollekte bedarf es beim Weltgebetstag nicht. „Für unsere nächste Bewilligungsrunde von Projektanträgen im April 2010 haben wir bereits Anträge aus Haiti vorliegen, die oberste Priorität haben. Generell wird die Weltgebetstagskollekte für Frauenprojekte weltweit verwendet, d. h. nicht nur für das jeweilige Weltgebetstagsland, auch wenn dieses – wie in diesem Jahr Kamerun - besonders in den Mittelpunkt rückt. Wir möchten darum bitten, in ihren Weltgebetstags-Gottesdiensten keine getrennten Kollekten anzukündigen. Wir arbeiten seit dem Jahr 1996, als die Weltgebetstagsordnung von Frauen aus Haiti kam, mit diversen Projektpartnerinnen zusammen. Diese Zusammenarbeit werden wir jetzt natürlich verstärkt weiterführen, um den Wiederaufbau auf diese Weise tatkräftig zu unterstützen. Sie können sicher sein, dass aus der diesjährigen Kollekte sowohl Kamerun als auch Haiti verstärkt Förderung erfahren werden. Wir verbinden uns in Handeln und Beten mit den Menschen in Haiti.“ Alle Veranstaltungen auf einen Blick Unsere Angebote in der Region (soweit sie uns gemeldet wurden) > Die Liste als pdf-Download (16 KB, pdf-Format) |
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