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Eintrittsstelle | Dekanat Dillenburg
Manchmal seien die Menschen aus der Kirche ausgetreten, weil sie Ärger mit dem Pfarrer oder anderen Gemeindegliedern hatten. Manchmal spiele aber auch die persönliche Lebenssituation oder das Geld eine Rolle. Manchmal fühlen sich auch Menschen der Kirche zugehörig, die noch gar kein Mitglied sind. „Die Gründe, in die Kirche einzutreten, sind ebenso vielfältig wie die, der Kirche den Rücken zu kehren“, sagt Dekan Roland Jaeckle, „wir möchten mit der übergemeindlichen Einrichtung es den Menschen erleichtern, in die Kirche einzutreten“. Der Dekan ist sich sicher, dass Kirche irgendwann wieder Thema bei jedem Menschen ist, auch wenn er sich zwischenzeitlich von ihr entfremdet hat. In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gab es bislang neun Eintritts-Stellen, die nächsten liegen in Gladenbach oder in Gießen. Auch die Evangelische Kirche im Rheinland bietet in Wetzlar eine Eintritts-Stelle an. Diese sind oft verbunden mit so genannten „Kirchenläden“ oder „City-Kirchen-Angeboten“ wie etwa in Mainz oder in Frankfurt. „Dafür sind wir in Dillenburg zu klein“, sagt Roland Jaeckle, „deshalb wird auch die Zahl der Eintritte nicht wirklich hoch sein.“ Dennoch sei es wichtig, auf das Interesse der Menschen zu reagieren und eine solche Einrichtung anzubieten. Wer Mitglied der evangelischen Kirche werden möchte, kann mit dem örtlichen Gemeindebüro Kontakt aufnehmen oder sich an die Eintritts-Stelle in Dillenburg wenden. Die Eintritts-Stelle ist zu finden in den Räumen des evangelischen Dekanates Dillenburg, Friedrichstraße 2. Die Sprechzeiten sind montags bis freitags 9 bis 12.30 Uhr. Zudem können individuell Termine vereinbart werden unter der Telefonnummer 02771 / 26778-13. |
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